Uns wird jedoch ebenso schnell klar, dass es wohl mehr als einen Hausplan braucht, um möglichst viele Leute für unsere Idee zu begeistern. Zu unterschiedlich sind die individuellen Anforderungen von Bauherren, zu unterschiedlich ist der Platzbedarf, zu vielfältig sind die Erschließungssituationen und zu individuell ist das Gelände des jeweils zu bebauenden Grundstücks.
Andererseits wird uns auch klar, dass der Kostendruck auf viele Familien so groß ist, dass man wohl mehr denn je bereit ist, ganz persönliche Bedürfnisse hintanzustellen und bei Flächenangebot und Ausstattung Zugeständnisse in Kauf zu nehmen. Die Alternative in der gemieteten Wohnung oder dem gemieteten Haus ist ja in der Regel ebenfalls mit Kompromissen behaftet, die man wohl oder übel in Kauf nimmt.
Relativ schnell entsteht deshalb die Idee, Modelle für zwei, drei und vier Personen zu entwickeln, die alle nach einem modularen Konzept aufgebaut sind.
Wir nennen die Häuser:
«House for (4) two (2)»
«House for (4) three (3)»
«House for (4) four (4)»
Daraus sind die Produktnamen House 42, 43 und 44 entstanden. Allen gemein ist das in Kapitel 2 beschriebene «SchlauBau-Konzept» mit der Maxime, die einzelnen Räume auf das Maß «so klein wie möglich und so groß wie nötig» zu konzipieren; größer geht ja sowieso immer. Heraus kamen die nachfolgenden Grundrisse.